Arag Krankentagegeld

Die Krankentagegeldversicherung der ARAG bietet unbegrenzte Leistung bei Arbeitsunfähigkeit, Sanatorium, Kur und REHA

Die Vorteile im Überblick
Verzicht auf das Kündigungsrecht bei Übertritt von der GKV
Unbegrenzte Leistungsdauer bei Arbeitsunfähigkeit
Leistung bei REHA nach Arbeitsunfähigkeit
Krankentagegeldleistung auch Sonn- und Feiertags
Das Höchstaufnahmealter ist nicht festgelegt
Leistung Leistungsaussage
Kündigung durch Versicherer: Die Versicherung verzichtet auf ihr Kündigungsrecht bei allen Versicherten, die Anspruch auf einen Zuschuss von ihrem Arbeitgeber haben.
Anpassung an das Nettoeinkommen: Bei Änderung des Nettoeinkommens kann das Krankentagegeld ohne Risikoprüfung und Wartezeitindividuell angepasst werden. Hierzu ist lediglich ein Antrag innerhalb von zwei Monaten erforderlich.
Alkoholklausel: Auf die Anwendung einer Alkoholklausel, d.h. Prüfung ob Alkohol ursächlich für die Erkrankung oder den Unfall gewesen ist, wird verzichtet.
Leistungsdauer: Für die Zahlung des Krankentagegeldes gibt es keine zeitliche Grenze, es wird fortlaufend gezahlt, solange der Anspruch auf das Krankentagegeld besteht.
Karenzzeitverkürzung: Die Karenzzeit, d.h. ein früherer Beginn der Krankentagegeldzahlung, kann nur nach vorheriger Risikoprüfung oder Wartezeit verkürzt werden.
Rückfallerkrankung: Sollte der Arbeitgeber wegen der gleichen Erkrankung Arbeitsunfähigkeitszeiten für die Lohnfortzahlung addieren dürfen, so gilt dies ebenfalls für das Krankentagegeld. Selbständige und Freiberufler werden hierbei inhaltlich gleichgestellt, somit werden z.B. auch die Karenzzeiten bei einer Rückfallerkrankung addiert und beginnen nicht wieder erneut.
Kurbehandlung/ Sanatorium: Während einer Kur oder einem Aufenthalt im Sanatorium wird Krankentagegeld nach vorheriger Zusage durch den Versicherer gezahlt, sofern im Vorfeld für mindestens sechs Wochen eine ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit bestanden hat.
REHA- Maßnahme: Auch während einer REHA- Maßnahme wird das Krankentagegeld nach vorheriger Zusage durch den Versicherer gezahlt, sofern im Vorfeld für mindestens sechs Wochen eine ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit bestanden hat.
Schwangerschaft: Außerhalb der Mutterschutz-Zeiten wird das Krankentagegeld ebenfalls gezahlt, sofern die Arbeitsunfähigkeit im direkten Zusammenhang mit der Schwangerschaft, einem medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch oder einer Fehlgeburt steht.
Erstattung b. Arbeitslosigkeit: Sofern die Arbeitsunfähigkeit bereits vor Eintritt der Erwerbslosigkeit bestanden hat, wird das Krankentagegeld für eine Dauer von höchstens drei Monaten weiter gezahlt.
Einkommensminderung: Eine Minderung des Nettoeinkommens muss beim Versicherer gemeldet werden. Sollte das neue Einkommen nieder sein als zu Beginn des Vertrages, kann die Versicherung das Krankentagegeld mit einer Frist von zwei Monaten ab Kenntnisnahme herabsetzen. Bei einer vorher eingetretenen Arbeitsunfähigkeit bleibt der Anspruch auf die Leistung jedoch bis zum Ablauf der Zwei-Monats-Frist in unveränderter Höhe bestehen.
Wartezeit: Im Allgemeinen beträgt die Wartezeit drei Monate. Bei Unfällen entfällt diese, sofern nach Antragstellung binnen 14 Tagen vom Versicherten auf eigene Kosten ein ärztliches Attest eingeholt und dem Versicherer vorgelegt wird.
Weltgeltung: Es besteht Anrecht auf Krankentagegeld für akute Krankheiten oder Unfälle im europäischen Ausland, sofern eine stationäre Behandlung erforderlich ist und diese in einem öffentlichen Krankenhaus erfolgt. Für Aufenthalte im außereuropäischen Ausland sind gesonderte Zusatzvereinbarungen möglich.
Berechnungen der Höhe des Krankentagegeldes: Arbeitnehmer: Durchschnittliches Monatsnettoeinkommen + Monatsbeitrag für die Kranken- und Pflegeversicherung sowie 500 Euro für den halben Rentenversicherungsbeitrag, Ergebnis geteilt durch 30.Selbständige und Freiberufler: Jahresgewinn abzüglich der Steuern geteilt durch 12 + Monatsbeiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung sowie Beiträge zur Rentenversicherung, Ergebnis geteilt durch 30.
Maximale Tagessätze: Grundsätzlich gibt es weder für Arbeitnehmer noch für Selbständige oder Freiberufler Obergrenzen bei den versicherbaren Tagesgeldsummen. Jedoch gilt eine Höchstgrenze von 75 Euro pro Tag bei Tarifen mit einer Karenzzeit zwischen 42 und 364 Tagen. Bereits anderweitig abgesicherte Krankentagegelder mit geringeren Karenzzeiten werden hiervon abgezogen.
Teilweise Arbeitsunfähigkeit: Arbeitnehmer erhalten nach vorheriger Zustimmung durch den Versicherer während einer Wiedereingliederung Krankentagegeld. Allerdings wird das von Arbeitgeber bezahlte Gehalt darauf angerechnet und das ausbezahlte Krankentagegeld dementsprechend gekürzt. Für Selbständige besteht während einer teilweisen Arbeitsunfähigkeit kein Anspruch auf Zahlung eines Krankentagegeldes.
Eintritt Berufsunfähigkeit: Nach Beginn einer Berufsunfähigkeit wird das Krankentagegeld für höchstens drei Monate gezahlt.
Maximales Eintrittsalter: Es gibt kein Höchstalter für den Beginn der Krankentagegeldversicherung.

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Stand 01/2020 – Alle Angaben ohne Gewähr – Es gelten grundsätzlich die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Versicherung