BBKK Krankentagegeld

Die Krankentagegeldversicherung der BBKK bietet unbegrenzte Leistung bei Arbeitsunfähigkeit und bei REHA bis 200 Euro pro Tag.

Die Vorteile im Überblick
Verzicht auf das Kündigungsrecht bei Übertritt von der GKV
Unbegrenzte Leistungsdauer bei Arbeitsunfähigkeit
Leistung bei Kur und Sanatorium nach Arbeitsunfähigkeit
Krankentagegeldleistung bis 200 EUR (auch Sonn- und Feiertags)
Das Höchstaufnahmealter beträgt 64 Jahre
Leistung Leistungsaussage
Kündigung durch Versicherer: Die Versicherung verzichtet auf ihr Kündigungsrecht.
Anpassung an das Nettoeinkommen: Bei Änderung des Nettoeinkommens kann das Krankentagegeld im gleichen Verhältnis ohne Risikoprüfung und Wartezeit individuell angepasst werden, sofern die Erhöhung wenigstens 25,00 Euro beträgt und bei dem Versicherer nach spätestens zwei Monaten ein Erhöhungsantrag gestellt wird.
Alkoholklausel: Auf die Anwendung einer Alkoholklausel, d.h. Prüfung ob Alkohol ursächlich für die Erkrankung oder den Unfall gewesen ist, wird nicht verzichtet.
Leistungsdauer: Für die Zahlung des Krankentagegeldes gibt es keine zeitliche Grenze, es wird fortlaufend gezahlt, solange der Anspruch besteht.
Karenzzeitverkürzung: Die Karenzzeit, d.h. ein früherer Beginn der Krankentagegeldzahlung, kann nach vorheriger Risikoprüfung oder Wartezeit verkürzt werden.
Rückfallerkrankung: Sollte der Versicherte wegen der gleichen Erkrankung innerhalb von ein bis drei Tagen nach Ende der Arbeitsunfähigkeit erneut erkranken, so werden alle Zeiten angerechnet. Somit beginnen z.B. auch die Karenzzeiten bei einer Rückfallerkrankung nicht wieder erneut.
Kurbehandlung/ Sanatorium: Während einer Kur oder einem Aufenthalt im Sanatorium besteht Anspruch auf Krankentagegeld.
REHA- Maßnahme: Während einer REHA-Maßnahme besteht kein Anspruch auf Krankentagegeld.
Schwangerschaft: Ab Beginn der fünften Woche einer andauernden Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Schwangerschaft besteht Anspruch auf Zahlung des Krankentagegeldes, sofern die vertragliche Karenzzeit bereits abgelaufen ist.
Erstattung b. Arbeitslosigkeit: Sofern die Arbeitsunfähigkeit bereits vor Eintritt der Erwerbslosigkeit bestanden hat und der Versicherte keinen Anspruch auf gesetzliche Leistungen wegen Arbeitslosigkeit hat, wird das Krankentagegeld für eine Dauer von höchstens sechs Monaten weiter gezahlt. Hat der Versicherte hingegen Anspruch auf Leistungen wegen Arbeitslosigkeit, verkürzt sich die Dauer der Zahlung des Krankentagegeldes auf drei Monate.
Leistung bei Einkommensminderung: Eine Minderung des Nettoeinkommens muss beim Versicherer gemeldet werden. Sollte das neue Einkommen nieder sein als zu Beginn des Vertrages, kann die Versicherung das Krankentagegeld mit einer Frist von zwei Monaten ab Kenntnisnahme herabsetzen. Bei einer vorher eingetretenen Arbeitsunfähigkeit bleibt der Anspruch auf die Leistung jedoch bis zum Ablauf der Zwei-Monats-Frist in unveränderter Höhe bestehen.
Wartezeit: Im Allgemeinen beträgt die Wartezeit drei Monate. Bei Unfällen entfällt diese, sofern nach Antragstellung binnen 21 Tagen vom Versicherten auf eigene Kosten ein ärztliches Attest eingeholt und dem Versicherer vorgelegt wird.
Weltgeltung: Es besteht Anrecht auf Krankentagegeld für akute Krankheiten oder Unfälle im europäischen Ausland, sofern eine stationäre Behandlung erforderlich ist und diese in einem öffentlichen Krankenhaus erfolgt. Im außereuropäischen Ausland besteht der Anspruch zu gleichen Bedingungen, jedoch nur für eine maximale Dauer von zwei Monaten.
Berechnungen der Höhe des Krankentagegeldes: Für alle Selbständigen gilt: Jahresgewinn geteilt durch 12 + Beitrag für die Kranken- und Pflegeversicherung sowie Beitrag zur Rentenversicherung, Ergebnis geteilt durch 30.
Maximale Tagessätze: Für alle Selbständigen und Freiberufler gilt: Ab dem dritten Jahr der Selbständigkeit sind pro Tag höchstens 200 Euro als Krankentagegeld versicherbar. Als Nachweis gilt hierfür die Vorlage des Einkommenssteuerbescheides. Innerhalb der ersten drei Jahre einer Selbständigkeit oder nach erstmaliger Niederlassung können jedoch nur maximal 80 Euro als Krankentagegeld vereinbart werden.
Teilweise Arbeitsunfähigkeit: Für eine ärztlich bescheinigte, teilweise Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % besteht für längstens vier Wochen Anspruch auf Zahlung eines Krankentagegeldes, sofern die teilweise Arbeitsunfähigkeit direkt an eine vollständige anschließt.
Eintritt Berufsunfähigkeit: Nach Beginn einer Berufsunfähigkeit wird das Krankentagegeld für höchstens sechs Monate gezahlt.
Maximales Eintrittsalter: Zu Vertragsbeginn darf der Versicherte maximal 64 Jahre alt sein.
Krankentagegeld bei einer anderen PKV: Bei einer anderen PKV kann kein zusätzliches Krankentagegeld oberhalb des maximalen Tagessatzes versichert werden.

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Stand 01/2019 – Alle Angaben ohne Gewähr- Es gelten grundsätzlich die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Versicherung