Hallesche Krankentagegeld

Die Krankentagegeldversicherung der Halleschen bietet unbegrenzte Leistung bei Arbeitsunfähigkeit und bei REHA bis 200 Euro pro Tag.

Die Vorteile im Überblick
Verzicht auf das Kündigungsrecht bei Übertritt von der GKV
Unbegrenzte Leistungsdauer bei Arbeitsunfähigkeit
Leistung bei REHA nach Arbeitsunfähigkeit
Das Höchstaufnahmealter beträgt 64 Jahre
Leistung Leistungsaussage
Kündigung durch Versicherer: Die Versicherung verzichtet auf ihr Kündigungsrecht.
Anpassung an das Nettoeinkommen: Bei Änderung des Nettoeinkommens kann das Krankentagegeld ohne Risikoprüfung und Wartezeit individuell angepasst werden, sofern innerhalb von zwei Monaten ein Erhöhungsantrag gestellt wird. Die erhöhten Beträge gelten auch, wenn bereits Krankentagegeld gezahlt wird.
Alkoholklausel: Auf die Anwendung einer Alkoholklausel, d.h. Prüfung ob Alkohol ursächlich für die Erkrankung oder den Unfall gewesen ist, wird verzichtet.
Leistungsdauer: Für die Zahlung des Krankentagegeldes gibt es keine zeitliche Grenze, es wird fortlaufend gezahlt, solange der Anspruch besteht.
Karenzzeitverkürzung: Die Karenzzeit, d.h. ein früherer Beginn der Krankentagegeldzahlung, kann nach vorheriger Risikoprüfung oder Wartezeit für Selbständige und Freiberufler im Vertrag verkürzt werden.Arbeitnehmer können ihre Karenzzeit ohne Risikoprüfung oder Wartezeit verkürzen lassen, selbst wenn bereits der Versicherungsfall eingetreten ist. Hierfür ist lediglich ein Änderungsantrag innerhalb von zwei Monaten notwendig.
Rückfallerkrankung: Auch wenn der Versicherte wegen der gleichen Erkrankung erneut erkranken sollte, wird das Krankentagegeld uneingeschränkt weitergezahlt. Somit beginnen z.B. auch die Karenzzeiten bei einer Rückfallerkrankung nicht wieder erneut.
Kurbehandlung/ Sanatorium: Während einer stationären Behandlung in einem Sanatorium wird Krankentagegeld gezahlt, sofern im Vorfeld für mindestens vier Wochen eine ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit bestanden hat. Sollten weitere Leistungsansprüche bestehen und sich daraus insgesamt eine Zahlung ergeben, die höher ausfällt als das normaleNettogehalt, dann werden diese anderen Leistungen auf das Krankentagegeld angerechnet.
REHA- Maßnahme: Während einer stationären REHA-Maßnahme wird Krankentagegeld gezahlt, sofern im Vorfeld für mindestens vier Wochen eine ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit bestanden hat. Sollten weitere Leistungsansprüche bestehen und sich daraus insgesamt eine Zahlung ergeben, die höher ausfällt als das normale Nettogehalt, dann werden diese anderen Leistungen auf das Krankentagegeld angerechnet.
Schwangerschaft: Auch außerhalb der Mutterschutz-Zeiten wird das Krankentagegeld wie vereinbart gezahlt, sofern dieArbeitsunfähigkeit im direkten Zusammenhang mit der Schwangerschaft, einem Schwangerschaftsabbruch oder einer Fehlgeburt steht.
Erstattung b. Arbeitslosigkeit: Bei Eintritt einer Arbeitsunfähigkeit nach Beginn der Arbeitslosigkeit wird das Krankentagegeld für eine Dauer von höchstens drei Monaten gezahlt. Sofern die Arbeitsunfähigkeit bereits vor Eintritt der Erwerbslosigkeit bestanden hat, wird das Krankentagegeld für eine Dauer von neun Monaten gezahlt. Sollte die Arbeitsunfähigkeit darüber hinaus bestehen, können für weitere drei Monate noch 50 % des Krankentagegeldes bezogen werden, jedoch nicht mehr als 25 Euro pro Tag.
Leistung bei Einkommensminderung: Eine Minderung des Nettoeinkommens muss beim Versicherer gemeldet werden. Sollte das neue Einkommen niedriger sein als zu Beginn des Vertrages, kann die Versicherung das Krankentagegeld mit einer Frist von zwei Monaten ab Kenntnisnahme herabsetzen. Bei einer vorher eingetretenen Arbeitsunfähigkeit bleibt der Anspruch auf die Leistung jedoch bis zum Ablauf der Zwei-Monats-Frist in unveränderter Höhe bestehen.
Wartezeit: Die Allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate. Bei Unfällen entfällt diese, sofern vom Versicherten nach Antragstellung auf eigene Kosten ein ärztliches Attest eingeholt und dem Versicherer vorgelegt wird.
Weltgeltung: Selbständige haben keinen Anspruch auf Krankentagegeld während Aufenthalten außerhalb Deutschlands. Arbeitnehmer hingegen haben Anrecht auf Krankentagegeld für akute Krankheiten oder Unfälle im europäischen Ausland, sofern eine stationäre Behandlung erforderlich ist. Mit gesonderten Zusatzvereinbarungen ist auch eine Zahlung bei ambulanten Behandlungen möglich, jedoch nicht mehr als 125 Euro pro Tag. Für Aufenthalte bis zu sechs Monaten im außereuropäischen Ausland können Arbeitnehmer über Zusatzvereinbarungen Krankentagegeld sowohl für stationäre als auch ambulante Behandlungen vereinbaren. Auch hier gilt ein maximaler Tagessatz von 125 Euro. Für längere Aufenthalte außerhalb Europas können die gleichen Zusatzvereinbarungen zu den gleichen Bedingungen getroffen werden, solange der Tarif LR 1 vereinbart ist.
Berechnungen der Höhe des Krankentagegeldes: Arbeitnehmer: 80 % des Jahresbruttoeinkommens geteilt durch 360.Selbständige und Freiberufler: Einnahmen aus der selbständigen Tätigkeit abzüglich Warenausgaben, Betriebskosten, Einkommens- und Kirchensteuer, Ergebnis geteilt durch 360.
Maximale Tagessätze: Für Selbständige und Freiberufler gilt: Pro Tag sind höchstens 300 Euro als Krankentagegeld versicherbar, sofern eine Krankenversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse besteht. Die Karenzzeit kann hierbei 7 bis 364 Tage betragen. Innerhalb der ersten drei Jahre einer Selbständigkeit oder nach der ersten Niederlassung können maximal 150 Euro als Krankentagegeld vereinbart werden.
Teilweise Arbeitsunfähigkeit: Arbeitnehmer, die beim Versicherer eine Vollversicherung haben und in einem festen Arbeitsverhältnis stehen haben unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Zahlung eines Krankentagegeldes: Sollte im Anschluss an eine mindestens zwölfwöchige Arbeitsunfähigkeit eine teilweise Arbeitsunfähigkeit mit mehr als 50 % im Rahmen einer Wiedereingliederung bestehen, wird dem Versicherten hierfür maximal acht Wochen lang das volle Krankentagegeld gezahlt. Das Entgelt aus der Wiedereingliederung wird allerdings auf das Krankentagegeld angerechnet.
Eintritt Berufsunfähigkeit: Nach Beginn einer Berufsunfähigkeit wird das Krankentagegeld für höchstens drei Monate gezahlt. Sollte der Versicherte nach Ablauf dieser Frist noch keinen Rentenbescheid erhalten haben, werden für maximal weitere drei Monate noch 50 % des Krankentagegeldes ausgezahlt, höchstens jedoch 25 Euro pro Tag.

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Stand 01/2019 – Alle Angaben ohne Gewähr- Es gelten grundsätzlich die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Versicherung