Münchener Verein Krankentagegeld

Die Krankentagegeldversicherung des Münchener Verein bietet unbegrenzte Leistung bei Arbeitsunfähigkeit und bei REHA und kein Höchstaufnahmealter

Die Vorteile im Überblick
Verzicht auf das Kündigungsrecht bei Übertritt von der GKV
Unbegrenzte Leistungsdauer bei Arbeitsunfähigkeit
Leistung bei REHA nach Arbeitsunfähigkeit
Es gibt kein Höchstaufnahmealter
Leistung Leistungsaussage
Kündigung durch Versicherer: Die Versicherung verzichtet nicht auf ihr Kündigungsrecht.
Anpassung an das Nettoeinkommen: Alle drei Jahre ist eine Anpassung von mindestens 25,00 Euro aufgrund der allgemeinen Einkommensentwicklung ohne Wartezeit oder Risikoprüfung möglich. Das erste Mal ist eine solche Anpassung drei Jahre nach Vertragsbeginn möglich.
Alkoholklausel: Auf die Anwendung einer Alkoholklausel, d.h. Prüfung ob Alkohol ursächlich für die Erkrankung oder den Unfall gewesen ist, wird verzichtet.
Leistungsdauer: Für die Zahlung des Krankentagegeldes gibt es keine zeitliche Grenze, es wird fortlaufend gezahlt, solange der Anspruch besteht.
Karenzzeitverkürzung: Die Karenzzeit, d.h. ein früherer Beginn der Krankentagegeldzahlung, kann nach vorheriger Risikoprüfung oder Wartezeit im Vertrag verkürzt werden.
Rückfallerkrankung: Sollte der Versicherte wegen der gleichen Erkrankung innerhalb erneut erkranken, wird das Krankentagegeld wie vereinbart weitergezahlt. Somit beginnen z.B. auch die Karenzzeiten bei einer Rückfallerkrankung nicht wieder erneut.
Kurbehandlung/ Sanatorium: Während einer Kur oder einem Aufenthalt im Sanatorium besteht kein Anspruch auf Krankentagegeld.
REHA- Maßnahme: Nach im Vorwege eingeholter Zusage durch den Versicherer wird das Krankentagegeld auch während einer notwendigen REHA-Maßnahme gezahlt.
Schwangerschaft: Außerhalb der Mutterschutz-Zeiten wird das Krankentagegeld ebenfalls gezahlt, sofern die Arbeitsunfähigkeit im direkten Zusammenhang mit der Schwangerschaft, der Entbindung, einem medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch oder einer Fehlgeburt steht.
Erstattung b. Arbeitslosigkeit: Sofern die Arbeitsunfähigkeit bereits vor Eintritt der Erwerbslosigkeit bestanden hat, wird das Krankentagegeld für eine Dauer von höchstens drei Monaten weiter gezahlt.
Leistung bei Einkommensminderung: Eine Minderung des Nettoeinkommens muss beim Versicherer gemeldet werden. Sollte das neue Einkommen niedriger sein als zu Beginn des Vertrages, kann die Versicherung das Krankentagegeld mit einer Frist von zwei Monaten ab Kenntnisnahme herabsetzen. Bei einer vorher eingetretenen Arbeitsunfähigkeit bleibt der Anspruch auf die Leistung jedoch bis zum Ablauf der Zwei-Monats-Frist in unveränderter Höhe bestehen.
Wartezeit: Im Allgemeinen beträgt die Wartezeit drei Monate. Bei Unfällen entfällt diese, sofern nach Antragstellung binnen 14 Tagen vom Versicherten auf eigene Kosten ein ärztliches Attest eingeholt und dem Versicherer vorgelegt wird.
Weltgeltung: Es besteht Anrecht auf Krankentagegeld für akute Krankheiten oder Unfälle im europäischen Ausland, sofern eine stationäre Behandlung erforderlich ist und diese in einem öffentlichen Krankenhaus erfolgt. Bei Aufenthalten im außereuropäischen Ausland wird grundsätzlich kein Krankentagegeld gezahlt. Es sind jedoch gesonderte Zusatzvereinbarungen möglich, um auch im außereuropäischen Ausland Versicherungsschutz zu erlangen.
Berechnungen der Höhe des Krankentagegeldes: Für Selbständige und Freiberufler gilt: Jahreseinkünfte aus der selbständigen Tätigkeit abzüglich aller Betriebsausgaben, der Einkommens- und Kirchensteuer, Ergebnis geteilt durch 360. Sofern das Nettoeinkommen nicht nachgewiesen werden kann, werden 75 % des Bruttoeinkommens als Nettoeinkommen veranschlagt.
Maximale Tagessätze: Für Selbständige und Freiberufler gilt: Pro Tag sind höchstens 130 Euro als Krankentagegeld versicherbar. Die Karenzzeit kann hierbei 14 bis 28 Tage betragen. Nach Beginn einer Selbständigkeit oder der erstmaligen Niederlassung können 130 Euro pro Tag vereinbart werden.
Teilweise Arbeitsunfähigkeit: Arbeitsunfähigkeit: Sollte im Anschluss an eine mindestens zwölfwöchige Arbeitsunfähigkeit eine teilweise Arbeitsunfähigkeit mit mehr als 50 % medizinisch notwendig und von einem Arzt attestiert sein, wird dem Versicherten für längstens vier Wochen und nur einmal pro Versicherungsfall ein Übergangsgeld in Höhe des halben Krankentagegeldes gezahlt.Für Selbständige und Freiberufler gilt diese Regelung nur, sofern zusätzlich eine Krankenkostenvollversicherung besteht.
Eintritt Berufsunfähigkeit: Nach Beginn einer Berufsunfähigkeit wird das Krankentagegeld für höchstens drei Monate gezahlt.
Maximales Eintrittsalter: Es gibt kein Höchstalter für den Beginn der Krankentagegeldversicherung.
Leistungsbeginn: Das Krankentagegeld wird frühestens ab dem 22. Tag gezahlt.

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Stand 01/2020 – Alle Angaben ohne Gewähr- Es gelten grundsätzlich die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Versicherung