Nürnberger Krankentagegeld

Die Krankentagegeldversicherung der Nürnberger leistet unbegrenzte Leistung bei Arbeitsunfähigkeit und bei REHA bis 200 Euro pro Tag.

Die Vorteile im Überblick
Verzicht auf das Kündigungsrecht bei Übertritt von der GKV
Unbegrenzte Leistungsdauer bei Arbeitsunfähigkeit
Leistung bei REHA nach Arbeitsunfähigkeit
Leistung Leistungsaussage
Kündigung durch Versicherer: Die Versicherung verzichtet auf ihr Kündigungsrecht bei allen Versicherten, die von ihrer gesetzlichen Krankenkasse zur Versicherung gewechselt haben.
Anpassung an das Nettoeinkommen: Das Krankentagegeld kann nur mit Risikoprüfung und Wartezeit angepasst werden. Eine Erhöhung ist sowohl aufgrund individueller als auch der allgemeinen Einkommensentwicklung möglich.
Alkoholklausel: Auf die Anwendung einer Alkoholklausel, d.h. Prüfung ob Alkohol ursächlich für die Erkrankung oder den Unfall gewesen ist, wird verzichtet.
Leistungsdauer: Für die Zahlung des Krankentagegeldes gibt es keine zeitliche Grenze, es wird fortlaufend gezahlt, solange der Anspruch besteht.
Karenzzeitverkürzung: Die Karenzzeit, d.h. ein früherer Beginn der Krankentagegeldzahlung, kann nach vorheriger Risikoprüfung oder Wartezeit im Vertrag verkürzt werden.
Rückfallerkrankung: Sollte der Versicherte wegen der gleichen Erkrankung innerhalb von sechs Monaten erneut erkranken, so werden alle Zeiten der letzten 12 Monate angerechnet. Somit beginnen z.B. auch die Karenzzeiten bei einer Rückfallerkrankung nicht wieder erneut.
Kurbehandlung/ Sanatorium: Während einer Kur oder einem Aufenthalt im Sanatorium besteht kein Anspruch auf Krankentagegeld.
REHA- Maßnahme: Grundsätzlich besteht während einer REHA-Maßnahme kein Anspruch auf Krankentagegeld. Bei einer Anschlussheilbehandlung (AHB – Rehabilitationsmaßnahme nach einer schweren Erkrankung) in den Fachbereichen Kardiologie, Orthopädie, Neurologie und Onkologie wird das Krankentagegeld gezahlt, sofern vor Beginn der REHA-Maßnahme eine Zusage vom Versicherer eingeholt wurde und die Maßnahme im direkten Anschluss an eine stationäreKrankenhausbehandlung erfolgt.
Schwangerschaft: Außerhalb der Mutterschutz-Zeiten wird das Krankentagegeld nicht gezahlt, wenn die Arbeitsunfähigkeit im direkten Zusammenhang mit der Schwangerschaft, einem Schwangerschaftsabbruch, der Entbindung oder einer Fehlgeburt steht. Auch sonst sind keine besonderen Leistungen für den Zeitraum einer Schwangerschaft vereinbart.
Erstattung b. Arbeitslosigkeit: Sofern die Arbeitsunfähigkeit bereits vor Eintritt der Erwerbslosigkeit bestanden hat, wird das Krankentagegeld für eine Dauer von höchstens drei Monaten weiter gezahlt, wenn der Versicherte Anspruch auf Leistungen wegen Arbeitslosigkeit hat. Sofern kein Anspruch auf Leistung wegen Arbeitslosigkeit besteht, wird das Krankentagegeld für längstens neun Monate bezahlt.
Leistung bei Einkommensminderung: Eine Minderung des Nettoeinkommens muss beim Versicherer gemeldet werden. Sollte das neue Einkommen niedriger sein als zu Beginn des Vertrages, kann die Versicherung das Krankentagegeld mit einer Frist von zwei Monaten ab Kenntnisnahme herabsetzen. Bei einer vorher eingetretenen Arbeitsunfähigkeit bleibt der Anspruch auf die Leistung jedoch bis zum Ablauf der Zwei-Monats-Frist in unveränderter Höhe bestehen.
Wartezeit: Im Allgemeinen beträgt die Wartezeit drei Monate. Bei Unfällen entfällt diese, sofern nach Antragstellung binnen 14 Tagen vom Versicherten auf eigene Kosten ein ärztliches Attest eingeholt und dem Versicherer vorgelegt wird.
Weltgeltung: Es besteht Anrecht auf Krankentagegeld für akute Krankheiten oder Unfälle im europäischen sowie außereuropäischen Ausland, sofern eine stationäre Behandlung erforderlich ist und diese in einem öffentlichen Krankenhaus erfolgt.
Berechnungen der Höhe des Krankentagegeldes: Selbständige: 70 % der Einkünfte aus dem Gewerbebetrieb geteilt durch 360.Freiberufler: 70 % der Einkünfte aus der selbständigen Arbeit bzw. der Betriebseinnahmen geteilt durch 360.
Maximale Tagessätze: Für Selbständige und Freiberufler gilt: Pro Tag sind höchstens 50 Euro als Krankentagegeld versicherbar. Die Karenzzeit kann hierbei 7 bis 42 Tage betragen. Nach Gewerbeneugründung oder erstmaliger Niederlassung können jedoch nur maximal 25 Euro pro Tag vereinbart werden.
Teilweise Arbeitsunfähigkeit: Für den Zeitraum einer teilweisen Arbeitsunfähigkeit besteht kein Anspruch auf Zahlung eines Krankentagegeldes.
Eintritt Berufsunfähigkeit: Nach Beginn einer Berufsunfähigkeit wird das Krankentagegeld für höchstens drei Monate gezahlt.
Maximales Eintrittsalter: Zu Vertragsbeginn darf der Versicherte maximal 60 Jahre alt sein.

Hier zum Beitragsvergleich

Stand 01/2019 – Alle Angaben ohne Gewähr- Es gelten grundsätzlich die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Versicherung