Süddeutsche Krankentagegeld

Die Krankentagegeldversicherung der Süddeutschen bietet unbegrenzte Leistung bei Arbeitsunfähigkeit und bei REHA bis 200 Euro pro Tag.

Die Vorteile im Überblick
Verzicht auf das Kündigungsrecht bei Übertritt von der GKV
Unbegrenzte Leistungsdauer bei Arbeitsunfähigkeit
Leistung bei Sanatorium, REHA und Kur nach Arbeitsunfähigkeit
Krankentagegeldleistung bis 170 EUR (auch Sonn- und Feiertags)
Leistung Leistungsaussage
Kündigung durch Versicherer: Die Versicherung verzichtet nicht auf ihr Recht auf ordentliche Kündigung.
Anpassung an das Nettoeinkommen: Bei einer Änderung des Nettoeinkommens von Arbeitnehmern kann das Krankentagegeld ohne Risikoprüfung und Wartezeit individuell angepasst werden, sofern der Erhöhungsantrag innerhalb von zwei Monaten beim Versicherer eingegangen ist. Alle drei Jahre, frühestens jedoch nach den ersten drei Jahren nach Antragstellung, ist eine Anpassung von mindestens 25,00 Euro aufgrund der allgemeinen Einkommensentwicklung möglich, ebenfalls ohne Wartezeit oder Risikoprüfung.
Alkoholklausel: Auf die Anwendung einer Alkoholklausel, d.h. Prüfung ob Alkohol ursächlich für die Erkrankung oder den Unfall gewesen ist, wird verzichtet.
Leistungsdauer: Für die Zahlung des Krankentagegeldes gibt es keine zeitliche Grenze, es wird fortlaufend gezahlt, solange der Anspruch besteht.
Karenzzeitverkürzung: Die Karenzzeit, d.h. ein früherer Beginn der Krankentagegeldzahlung, kann nach vorheriger Risikoprüfung oder Wartezeit im Vertrag verkürzt werden.
Rückfallerkrankung: Sollte der Arbeitgeber wegen der gleichen Erkrankung Arbeitsunfähigkeitszeiten für die Lohnfortzahlung addieren dürfen, so gilt dies ebenfalls für das Krankentagegeld. Selbständige und Freiberufler werden hierbei inhaltlich gleichgestellt, somit werden z.B. auch die Karenzzeiten bei einer Rückfallerkrankung addiert und beginnen nicht wieder erneut.
Kurbehandlung/ Sanatorium: Während einer Kur oder einem Aufenthalt im Sanatorium wird Krankentagegeld gezahlt, sofern im Vorfeld für mindestens vier Wochen eine ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit bestanden hat.
REHA- Maßnahme: Nach mindestens vier Wochen Arbeitsunfähigkeit wird das Krankentagegeld nach Anrechnung eventuell gezahlter Leistung gesetzlicher Versicherer (z.B. Krankenkasse, Berufsgenossenschaft o.Ä.) auch während einer REHA- Maßnahme gezahlt, sofern dies vor Beginn der Maßnahme durch den Versicherer genehmigt wurde.
Schwangerschaft: Außerhalb der Mutterschutz-Zeiten wird das Krankentagegeld als Pauschale in Höhe des zwölffachen Krankentagegeldes gezahlt, sofern die Arbeitsunfähigkeit im direkten Zusammenhang mit der Schwangerschaft, einem medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch oder einer Fehlgeburt steht. Die Pauschale ist allerdings auf das Sechzigfache des Monatsbeitrages maximiert.
Erstattung b. Arbeitslosigkeit: Sofern die Arbeitsunfähigkeit bereits vor Eintritt der Erwerbslosigkeit bestanden hat, wird das Krankentagegeld für eine Dauer von höchstens drei Monaten weiter gezahlt, wenn der Versicherte Anspruch auf Leistungen wegen Arbeitslosigkeit hat. Sofern kein solcher Anspruch besteht, wird das Krankentagegeld für längstens sechs Monate bezahlt.
Leistung bei Einkommensminderung: Eine Minderung des Nettoeinkommens muss beim Versicherer gemeldet werden. Sollte das neue Einkommen niedriger sein als zu Beginn des Vertrages, kann die Versicherung das Krankentagegeld mit einer Frist von zwei Monaten ab Kenntnisnahme herabsetzen. Bei einer vorher eingetretenen Arbeitsunfähigkeit bleibt der Anspruch auf die Leistung jedoch bis zum Ablauf der Zwei-Monats-Frist in unveränderter Höhe bestehen.
Wartezeit: Im Allgemeinen beträgt die Wartezeit drei Monate. Bei Unfällen entfällt diese, sofern nach Antragstellung binnen 14 Tagen vom Versicherten auf eigene Kosten ein ärztliches Attest eingeholt und dem Versicherer vorgelegt wird. Nach einer Erhöhung werden alle bisherigen Laufzeiten der aktuellen und aller eventuell vorangegangenen,gleichartigen Versicherungen auf die Wartezeit angerechnet.
Weltgeltung: Es besteht Anrecht auf Krankentagegeld für akute Krankheiten oder Unfälle im europäischen Ausland, sofern eine stationäre Behandlung erforderlich ist und diese in einem öffentlichen Krankenhaus erfolgt. Im außereuropäischen Ausland besteht der Anspruch zu gleichen Bedingungen, jedoch nur für Aufenthalte mit einer maximalen Dauer von sechs Monaten. Für längere Aufenthalte sind gesonderte Zusatzvereinbarungen möglich.
Berechnungen der Höhe des Krankentagegeldes: Arbeitnehmer: Jahresnettoeinkommen geteilt durch 12 + Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung sowie Beiträge zur Rentenversicherung, Ergebnis geteilt durch 30.Selbständige und Freiberufler: Nettoeinkommen (d.h. in diesem Fall Einkünfte – Einkommenssteuer) + Beiträge für die Kranken- und Pflegepflichtversicherung, Ergebnis geteilt durch 360.
Maximale Tagessätze: Arbeitnehmer: Pro Tag sind höchstens 170 Euro als Krankentagegeld versicherbar. Die Karenzzeit kann hierbei 42 bis 364 Tage betragen.Selbständige und Freiberufler: Pro Tag sind höchstens 170 Euro als Krankentagegeld versicherbar. Die Karenzzeit kann hierbei 43 bis 364 Tage betragen. Bereits anderweitig versicherte Krankentagegelder mit einer geringeren Karenzzeit werden hierauf angerechnet. In allen Tarifen sind 60 Euro pro Tag mit einer Karenzzeit von 14 bis 364 Tagen versicherbar.
Teilweise Arbeitsunfähigkeit: Für den Zeitraum einer teilweisen Arbeitsunfähigkeit besteht kein Anspruch auf Zahlung eines Krankentagegeldes.
Eintritt Berufsunfähigkeit: Nach Beginn einer Berufsunfähigkeit wird das Krankentagegeld für höchstens sechs Monate gezahlt.
Maximales Eintrittsalter: Zu Vertragsbeginn darf der Versicherte maximal 60 Jahre alt sein.
Leistungsbeginn:
Karenzzeit:

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Stand 01/2020 –  Alle Angaben ohne Gewähr- Es gelten grundsätzlich die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Versicherung